Deutschland braucht Abschreckungsstrategie gegen Hybrid-Angreifer

Deutschland ist Ziel von Hybrid-Warfare-Angriffen und benötigt eine neue Abschreckungsstrategie, um ständige Attacken zu bekämpfen und gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. Das Bundeskriminalamt registrierte 2025 über tausend verdächtige Drohnenflüge über Militäreinrichtungen und kritische Infrastruktur. Hacker-Anschläge auf die deutsche Flugsicherung und die als russisch zugeschriebene Desinformationskampagne „Storm-1516" zur Bundestagswahl zeigen die Bedrohung. Nach einer Bitkom-Studie verursachen Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage jährlich fast 300 Milliarden Euro Schaden.

Das Karl Kaiser Forum für Strategische Fragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hat ein Konzept zur Hybrid-Kriegs-Abwehr entwickelt. Der Vorschlag umfasst moderne Finanzforensik, asymmetrische Maßnahmen wie die Störung von Hacker-Krypto-Wallets oder gegnerischer Kommunikationsnetzwerke sowie strategische Kommunikation durch gezielt lancierte Geheimdienstinformationen. Diese aktiven Gegenmaßnahmen sollen Angreifern Kosten auferlegen und Deutschland vom Analysieren zum Handeln führen.

Kernpunkte:

  • Deutschland ist Ziel von Hybrid-Warfare.
  • Das Bundeskriminalamt registrierte 2025 über tausend verdächtige Drohnenflüge über Militäreinrichtungen und kritische Infrastruktur.
  • Hacker-Anschläge auf deutsche Flugsicherung und die Desinformationskampagne Storm-1516 zur Bundestagswahl 2025 wurden Russland zugeordnet.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hybrider-krieg-angreifer-durch-gegenschlaege-abschrecken-201001461.html · de · neutral