Nato-Generalsekretär Rutte sieht kein erhöhtes Eskalationsrisiko durch US-Raketen in Deutschland

Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte, dass Deutschlands geplanter Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern das Eskalationsrisiko mit Russland nicht erhöht. Er betonte, dass die Nato ein Verteidigungsbündnis ist und die Stationierung der Tomahawks in Deutschland der glaubwürdigen Abschreckung und Selbstverteidigung dient. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die Zustimmung von US-Präsident Donald Trump für den Kauf der Cruise Missiles und Typhon-Startplattformen erhalten. Das Typhon-System ist auf Lastkraftwagen montierbar und kann Tomahawks mit einer Reichweite von etwa 2.500 Kilometern abfeuern. Rutte bezeichnete die Anschaffung der Tomahawks als "ausgezeichnete Botschaft". Die Trump-Administration betrachtet sich nicht an die Ankündigung der vorherigen Biden-Regierung vom Nato-Gipfel 2024 gebunden. Ursprünglich plante die USA, Tomahawks, SM-6-Raketen und neu entwickelte Hyperschallwaffen in Deutschland zu stationieren. Die Anzahl der Waffensysteme und der Preis werden geheim gehalten.

Kernpunkte:

  • Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht kein erhöhtes Eskalationsrisiko mit Russland bezüglich des geplanten deutschen Kaufs von US-Tomahawk-Marschflugkörpern.
  • Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis und wird niemals jemanden angreifen.
  • Die Stationierung von Tomahawks in Deutschland geht um glaubwürdige Abschreckung und Selbstverteidigung.

Quelle: https://www.spiegel.de/politik/nato-rutte-sieht-kein-erhoehtes-eskalationsrisiko-durch-us-raketen-fuer-deutschland-a-56a8e413-4807-4154-a207-ed76a05b3f80#ref=rss · de · neutral