EU verhängt 21. Sanktionspaket gegen Russland mit Zugeständnissen

Die Europäische Union hat sich auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, das bereits das 21. seit Kriegsbeginn in der Ukraine darstellt. Die Maßnahmen richten sich gegen Russlands Finanz- und Energiesektor, darunter die Aussetzung der automatischen Anpassung der Ölpreisbremse und ein Einreiseverbot für russische Soldaten. Ursula von der Leyen und andere EU-Führungspersonen unterstützten diese Maßnahmen, doch Verhandlungen waren schwierig: Länder wie Deutschland und Griechenland drängten auf Konzessionen zum Schutz ihrer Industrien, weshalb geplante Sanktionen gegen russische Fischprodukte und gegen Patriarch Kirill scheiterten.

Kernpunkte:

  • Die EU-Staaten haben sich auf ein neues Sanktionspaket gegen die Ukraine geeinigt.
  • Die Pläne sehen weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor.
  • Die automatische Anpassung der Ölpreisbremse für zwölf Monate soll ausgesetzt werden, um Russlands Ölexporteinnahmen zu begrenzen.

Quelle: https://www.wiwo.de/politik/ausland/neues-paket-mit-strafmassnahmen-einigung-in-bruessel-eu-verhaengt-neue-russland-sanktionen/100242333.html · de · neutral