Die EU-Staaten haben sich auf ein stark verwässertes 21. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, nachdem Griechenland Zugeständnisse bei LNG-Importen erhielt und der Preisdeckel für russisches Rohöl für zwölf Monate eingefroren wurde. US-Außenminister Marco Rubio und russischer Außenminister Sergej Lawrow führten in Manila Gespräche zum Ukrainekrieg, wobei Rubio eine konstruktive US-Rolle zur Kriegsbeendigung signalisierte und Lawrow vor weiteren Waffenlieferungen warnte. Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj diskutierte mit US-Sonderboten Steve Witkoff und Jared Kushner über Friedensdiplomatie und führte Führungswechsel durch: Ihor Skybjuk wurde neuer Generalstabschef, Olexander Syrskyj als Oberbefehlshaber entlassen und Mychajlo Drapatyj ernannt. Ukraine forderte eine Notfallsitzung des UN-Sicherheitsrats wegen russischer Schiffsangriffe im Schwarzen Meer, während europäische Weizenpreise nach Angriffen auf Schwarzmeer-Häfen und einer nächtlichen Sperrung des russischen Exporthafens Novorossiysk stiegen. Die Bundesregierung wies russische Berichte über angebliche deutsche Atombombenpläne als Desinformation zurück.
Kernpunkte:
- EU-Staaten einigten sich auf ein stark verwässertes 21. Sanktionspaket gegen Russland.
- Die Einigung auf Sanktionen wurde durch erhebliche Zugeständnisse an Griechenland ermöglicht.
- LNG-Importverträge, die vor Kriegsbeginn unterzeichnet wurden, sind nunmehr von dem Verbot befreit.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ukraine/ukraine-liveticker-eu-staaten-einigen-sich-auf-stark-verwaessertes-sanktionspaket-gegen-russland-faz-110683325.html · de · mixed
