Laura Loomer ändert ihre Position zu Ukraine nach Besuch vor Ort

Die US-amerikanische Konservative Laura Loomer hat ihre Haltung zur Ukraine grundlegend gewechselt. Nach einem Besuch in Kyiv befürwortet sie nun Militärhilfe für die Ukraine und härtere Sanktionen gegen Russland. Loomer gibt zu, durch russische Propaganda „hereingefallen" zu sein, die sie zuvor selbst verbreitet hatte. Sie plant, ihre neue Perspektive mit Donald Trump zu teilen.

Loomers Wandlung verdeutlicht, wie effektiv russische Desinformationskampagnen in konservativen US-Kreisen wirken. Sie räumt ein, dass sie früher Verschwörungstheorien verbreitete, etwa dass Präsident Zelensky kein echter Jude sei und die Ukraine von Nazis regiert würde. Loomer hatte auch für den Kreml-kontrollierten Nachrichtensender RT geschrieben, war sich aber nach eigenen Angaben nicht bewusst, dass dieser vom Kreml gelenkt wird.

Kernpunkte:

  • Laura Loomer lehnte zunächst US-Hilfe für die Ukraine ab.
  • Laura Loomer befürwortet nun Militärhilfe für Kyiv und härtere Sanktionen gegen Russland.
  • Laura Loomer gibt zu, von russischer Propaganda getäuscht worden zu sein und zuvor russische Narrative verbreitet zu haben.

Quelle: Kyiv Independent (Englisch)