Russland setzt auf eine vielfältige Rekrutierungsstrategie mit erheblichen finanziellen Anreizen, um seinen monatlichen Soldatenverlust von 30.000 bis 35.000 Mann auszugleichen. Die Angebote umfassen Unterzeichnungsprämien von 400.000 Rubel, monatliche Gehälter zwischen 204.000 und 220.000 Rubel und regionale Zusatzzahlungen, die in Chanty-Mansijsk bis zu 18,5 Millionen Rubel erreichen. Weitere Leistungen sind Schuldenerlass bis zu 10 Millionen Rubel, Steuerpausen, Jobgarantien und Familienunterstützung.
Russland richtet sich bei der Rekrutierung an arbeitslose, verschuldete und arme Männer, Gefängnisinsassen, Wehrpflichtige, Migranten und Studenten. Spezialisiert wird auch auf technisch versierte Personen für Drohnenkriegführung geworben. Polizeibeamte, FSB-Mitarbeiter und Gefängnispersonal erhalten Vermittlungsboni. Die Kampagne erweiterte sich auch auf Ausländer, wobei Russland plant, mindestens 18.500 Ausländer 2026 zu rekrutieren und ihnen Staatsbürgerschaft verspricht.
Moskau sieht eine Blacklist von Ländern vor, von denen keine Rekruten akzeptiert werden, darunter China, Indien, Brasilien, Südafrika, Türkei, Kuba, Afghanistan, Venezuela, Iran, Argentinien, Irak, Kamerun, Kolumbien, Libyen und Somalia.
Kernpunkte:
- Die Russische Föderation bietet 400.000 Rubel für die Unterzeichnung eines Militärdienstvertrags an (Stand Juni 2026).
- Das monatliche Gehalt russischer Soldaten liegt zwischen 204.000 und 220.000 Rubel.
- Der Beitritt in Moskau bringt eine zusätzliche Zahlung von 1,9 Millionen Rubel.
Quelle: Ryan McBeth (Englisch)
