Guermantes Lailari argumentiert, dass China den mythischen „Status quo" bezüglich Taiwan ausnutzt, um die regionale Stabilität zu untergraben. Der Analyst betont, dass das Taiwan Relations Act von 1979 explizite amerikanische Verpflichtungen zur Verteidigung Taiwans vorsieht, den "Status quo" aber nie erwähnt. Lailari wirft China vor, seit 2022 systematisch die de-facto-Mittellinie von 1955 durch tägliche Luft- und Marineeinsätze zu verwischen und Lawfare zur Kriminalisierung taiwanesischer Souveränität zu nutzen. Er schlägt vor, dass Washington und Taipeh eine Strategie der dynamischen Gleichgewichtung verfolgen sollten, einschließlich einer Minilateralen Zusammenarbeit mit Tokio und Manila sowie Maßnahmen zur Abschreckung chinesischer Revisionsbestrebungen.
Kernpunkte:
- China nutzt den mythischen 'Status quo' zur Unterminierung der regionalen Stabilität aus.
- Das Taiwan Relations Act von 1979 erwähnt das 'Status quo'-Konzept nie.
- Die Abschnitte 2(b) und 3 des Taiwan Relations Act begründen explizite, rechtlich bindende US-Verpflichtungen zur Bereitstellung von Verteidigungswaffen und zur Erhaltung der Kapazität, gegen jede Kraft oder Nötigung Widerstand zu leisten.
Quelle: Taipei Times (Englisch)
