US-Präsident Donald Trump kündigte neue Verhandlungen mit dem Iran an, doch die iranische Führung unter Präsident Massud Peseschkian widerspricht und erklärt, dass derzeit keine Gespräche mit den USA stattfinden. Irans Außenminister Abbas Araghchi warnte in einem Telefonat mit seinem saudi-arabischen Kollegen Faisal bin Farhan vor einer neuen militärischen Eskalation. Teheran bestätigte, dass die einzigen laufenden Verhandlungen mit Oman über die Verwaltung der Straße von Hormuz führt.
Die Spannungen bleiben angespannt: Im Iran wurden zwei weitere Männer wegen angeblicher Spionage hingerichtet, und in der Straße von Hormuz ereignete sich offenbar eine Explosion nahe eines Tankers. Trump gab an, Angriffe auf den Iran in letzter Minute abgesagt zu haben, während iranische Militärvertreter diese Darstellung zurückweisen. Saudi-Arabiens Kronprinz Muhammad bin Salman rief Trump in einem Telefonat zur Deeskalation auf.
Ölpreise fielen deutlich aufgrund von Entspannungshoffnungen, während OPEC+ am Sonntag eine Erhöhung der Förderquote um etwa 188.000 Barrel pro Tag ab September beschloss.
Kernpunkte:
- Iran widerspricht Trump und erteilt Gesprächen eine Absage
- Die Führung in Teheran erklärte, derzeit gebe es keine Unterredungen mit den USA
- Trump hatte nach eigener Aussage neue Angriffe auf Iran in letzter Minute abgesagt und zur Begründung auf angeblich noch am Montag bevorstehende Verhandlungen verwiesen
Quelle: FAZ (Deutsch)
