Leipzig-Drohnenanschlag: Deutschland braucht bessere Drohnenabwehr statt Vorwürfe gegen Russland

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Nach einem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig wird Deutschland für Mängel in der Drohnenabwehr kritisiert. Zwar deuten verwendete Sprengstoffe und die Nähe zu ukrainischen Flugzeugen auf staatliche oder staatlich unterstützte Akteure hin, doch handelt es sich dabei nur um Indizien, keine Gewissheiten. Deutschland braucht konkrete Beweise, bevor es Moskau beschuldigt.

Vier Jahre nach der „Zeitenwende" hat Deutschland erhebliche Defizite in der Drohnenabwehr. Sieben große Flughäfen, darunter Leipzig/Halle, warten noch immer auf die Nachrüstung mit Drohnenerkennungs- und Abwehrsystemen. Hinzu kommt eine unzureichend geklärte Zuständigkeit zwischen Bundespolizei, Landespolizei, Flughäfen, Flugsicherung und Bundeswehr.

Kernpunkte:

  • Die verwendeten Sprengstoffe deuten auf staatliche oder zumindest staatlich unterstützte Akteure hin.
  • Die Nähe einer gefundenen Drohne zu ukrainischen Flugzeugen weist auf Russland hin.
  • Dies sind nur Anhaltspunkte, keine Gewissheiten.

Quelle: FAZ (Deutsch)