Die Bundeswehr will ihre Reserve stärken, indem sie ehemalige Wehrpflichtige zu Übungen einlädt. Das Verteidigungsministerium sendet Schreiben an berechtigte Personen. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat ein neues Reservestärkungsgesetz vorgeschlagen, das regelmäßigeres und intensiveres Training für Reservisten ermöglicht – notfalls auch gegen deren und gegen die Wünsche ihrer Arbeitgeber. Das Gesetz erhöht die Altersgrenze für Reservedienst von 65 auf 68 Jahre und setzt dabei auf spezialisierte Fähigkeiten älterer Personen statt auf Fronteinsätze.
Kernpunkte:
- Die Bundeswehr will ehemalige Wehrpflichtige erneut für Reserveübungen rekrutieren.
- Das Verteidigungsministerium schreibt Männer an, die bis 2011 gedient haben oder sich danach freiwillig meldeten.
- Die Bundeswehr hat derzeit über 185.000 aktive Soldaten und etwa 60.000 Reservisten mit festen Positionen.
Quelle: Handelsblatt (Deutsch)
