Westliche Militärbündnisse wie die NATO werden zunehmend unzuverlässig, da demokratische Gesellschaften eine öffentliche Abneigung gegen Kriege zeigen, während autoritäre Staaten wie Russland und Nordkorea unter Kim Jong-un robustere Allianzen bilden. Der Artikel argumentiert, dass Staaten wie die Ukraine eine Welt nach der NATO in Betracht ziehen und neue regionale Allianzen erkunden sollten, um Sicherheitslücken zu schließen. Ein äußerst gefährliches Szenario für künftige globale Konflikte zeichnet sich ab, in dem undemokratische Regime konsolidierter, mobilisierter und mit klarerem gegenseitigen Verständnis ihrer Verpflichtungen agieren könnten als demokratische Staaten.
Kernpunkte:
- Die Ukraine hat im strengen Sinne keine Verbündeten, sondern nur Partner.
- Artikel 5 der NATO wurde nur einmal nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten aktiviert, und nicht alle Mitgliedstaaten leisteten direkte militärische Unterstützung.
- Moderne demokratische Staaten sind stark vom öffentlichen Sentiment abhängig, und ihre Bürger wollen keine Kriege, was ihre Bündnisse weniger zuverlässig macht.
Quelle: Charter97 (Englisch)
