Terrorismus-Experte kritisiert deutsche Drohnenabwehr nach Sprengstoff-Fund in Leipzig

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Am Flughafen Leipzig/Halle wurde eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne entdeckt, die in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen gefunden wurde. Terrorismus-Experte Peter Neumann kritisierte Deutschland scharf für jahrelange Versäumnisse bei der Drohnenabwehr und sagte, dass trotz jahrelanger Diskussionen wenig Fortschritt gemacht worden sei. Neumann vermutet staatliche Verwicklung, vermutlich durch Russland, hinter dem Vorfall und sieht klare Hinweise auf eine russische Urheberschaft. Er hält die Hypothese einer ukrainischen Falschflaggen-Operation für unwahrscheinlich, da sie ukrainischen Interessen schaden würde. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt beschrieb den Vorfall als "Hybrid-Angriffszenario" durch "hochprofessionelle Täter" und schloss die Beteiligung "ausländischer Mächte" nicht aus. Neumann forderte Deutschland auf, eine klare Botschaft zu senden, falls Russlands Verwicklung bestätigt wird, wobei sowohl Überreaktion als auch Schwäche vermieden werden sollten.

Kernpunkte:

  • Terrorismus-Experte Peter Neumann kritisierte Deutschland nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne in Leipzig scharf für Versäumnisse in der Drohnenabwehr.
  • Neumann erklärte, dass trotz jahrelanger Diskussionen wenig Fortschritt bei Drohnenabwehrsystemen in Deutschland gemacht wurde.
  • Eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne wurde in der Nacht des 6. August am Flughafen Leipzig/Halle in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge gefunden.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)