US-Geheimdienste verdächtigen Russland hinter Drohnenanschlag auf Leipziger Flughafen

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US-Geheimdienstexperten gehen davon aus, dass Russland hinter einem Drohnenanschlag auf den Leipziger Flughafen in der vorherigen Woche verantwortlich ist, bei dem eine mit Sprengstoff beladene Quadrocopter neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden wurde. Innenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als eine "neue Gefahrenstufe" für Deutschland und sprach von einem "professionellen Hybrid-Bedrohungsszenario" eines gut ausgestatteten ausländischen Akteurs, aber Berlin hat Moskau nicht öffentlich beschuldigt. Die Ermittler vermuten, dass die Drohne an der Flughabenabwehr vorbeiflog und möglicherweise mit einer zweiten feindselig gesteuerten Drohne kollidierte. Das Bundesinnenministerium kündigte an, sein Team von Anti-Drohnen-Experten von derzeit etwa 150 auf 300 Personen zu verdoppeln. Moskau bestreitet die Vorwürfe und bezeichnete sie als "eilfertig konstruierte Provokation". Experten wie Wolfgang Schröder deuten an, dass Berlin möglicherweise aus Vorsicht eine explizite Anschuldigung gegen Moskau vermeidet, um unkalkulierbare Konsequenzen zu verhindern.

Kernpunkte:

  • Amerikanische Geheimdienstexperten gehen davon aus, dass Russland hinter einem Anschlag auf einen deutschen Flughafen in der vorherigen Woche mit einer sprengstoffbeladenen Drohne verantwortlich ist.
  • Der Innenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als Teil eines "professionellen Hybrid-Bedrohungsszenarios" durch einen gut ausgestatteten ausländischen Akteur.
  • Behörden fanden DNA-Spuren am Tatort, die mit einer Probe einer Brandvorrichtung übereinstimmten, die per DHL verschickt und im Juli 2024 am Leipziger Flughafen explodierte.

Quelle: The Guardian (Englisch)