Der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak warnt, dass Premierminister Benjamin Netanyahu einen Krieg provozieren könnte, um eine Wahlniederlage zu verhindern und sein politisches Überleben zu sichern. Barak kritisiert Netanyahus Führung der Konflikte in Gaza, Libanon und im Umgang mit dem Iran und wirft ihm vor, dass die Kriegsziele nicht erreicht worden sind und dass seine Aktionen dazu führen könnten, dass der Iran eine Atombombe erwirbt. Er beschuldigt Netanyahu zudem, demokratische Institutionen zu untergraben und aus persönlichem Interesse zu handeln, um eine Verurteilung wegen Korruption zu vermeiden.
Kernpunkte:
- Ehud Barak warnt davor, dass Benjamin Netanyahu einen Krieg provozieren könnte, um eine Wahlniederlage zu verhindern und sein politisches Überleben zu sichern.
- Israel hat kein einziges seiner Kriegsziele in Gaza, Libanon und gegen den Iran erreicht.
- Benjamin Netanyahu will den Krieg absichtlich nicht beenden.
Quelle: NZZ (Deutsch)
