Armin Laschet hat in der Sendung von Sandra Maischberger die Forderung von Roderich Kiesewetter nach Nato-Konsultationen nach einem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle als unverantwortlich bezeichnet. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne war in der ersten Augusthälfte mit einem ukrainischen Frachtflugzeug kollidiert. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt, um festzustellen, wer hinter dem Vorfall steckt und ob es sich um einen gezielten russischen Angriff handelt.
Ben Hodges, ein außenpolitischer Experte, äußerte die Überzeugung, dass Russland für den Angriff verantwortlich ist und bezeichnete ihn als "Aggression", die zu Russlands bisherigen Handlungen passt. Laschet hingegen warnt vor vorschnellen Anschuldigungen gegen Russland und plädiert dafür, die Ermittlungsergebnisse abzuwarten. Während Hodges die Trump-Administration für Unzuverlässigkeit in Russland-Fragen kritisierte, stimmen Hodges und Laschet mit Kanzler Friedrich Merz überein, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen kann. Laschet befürwortet einen Dialog- und Waffenstillstandsprozess in der Ukraine, da eine militärische Lösung für keine der beiden Seiten derzeit möglich ist.
Kernpunkte:
- Armin Laschet hält Roderich Kiesewetters Forderung nach Nato-Konsultationen nach dem Drohnen-Vorfall für unverantwortlich.
- Eine mit Sprengstoff beladene Drohne wurde nach dem Treffer auf ein ukrainisches Frachtflugzeug am Flughafen Leipzig/Halle in der ersten Augusthälfte entdeckt.
- Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt, um festzustellen, ob Russland hinter dem Drohnen-Vorfall steckt und ob es ein gezielter Angriff war.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
