Putins Besuch auf Kurilen signalisiert Japan Botschaft während EU Gasziele verfehlt

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Russlands Präsident Wladimir Putin besuchte die Kurilen und sendet damit eine klare Botschaft an Japan bezüglich des Gebietsstreits. Die japanische Regierung protestierte sofort und weigerte sich, Russlands Souveränität anzuerkennen. Moskau warnt vor Vergeltungsmassnahmen gegen die Beschlagnahme russischer Schiffe und alarmiert damit Europa, wo Inspektionen unter der EU-Operation Irini das Risiko einer direkten Konfrontation auf dem Meer erhöhen könnten.

Die EU fällt bei ihren Wintergaslagerungszielen erheblich hinter früheren Jahren zurück und lehnt russische Hilfe ab. Bei aktuellem Tempo werden die Speicherfazilitäten bis Oktober weniger als 80 Prozent voll sein. Russisches Gas könnte eine Lösung für die Gasknappheit sein, doch politische Überlegungen wiegen schwerer als praktische Erwägungen. Die EU plant zudem, ab Anfang 2027 russische Flüssiggasimporte unter Langzeitverträgen zu beenden.

Der russische Rubel schwächt sich ab, mit Dollar-Wechselkursen über 84 Rubel und Yuan-Kursen nahe 12,5 Rubeln – fünfmonatige Höchstwerte. Der Rückgang der Ölpreise weltweit und höhere Rabatte auf russisches Urals-Rohöl führten zu einer deutlichen Reduktion der Devisenversorgung. Die USA intensivieren unterdessen diplomatischen Druck auf Kuba durch die Shield-of-the-Americas-Allianz, zu der Kolumbien als 19. Mitglied beigetreten ist. Washington will eine Milliarde Dollar für kolumbianische Drogenbekämpfungsanstrengungen bereitstellen.

Kernpunkte:

  • Russlands Präsident Wladimir Putins Reise auf die Kurilen sendet eine klare Botschaft an die japanischen Behörden.
  • Moskaus Drohung mit Vergeltung für die Beschlagnahme seiner Schiffe alarmiert Europa.
  • Die EU bleibt bei ihren Wintergaslagerungszielen hinter den Plänen zurück, indem sie Russlands Hilfe ablehnt.

Quelle: TASS (Englisch)