Die Bundeswehr hat Ende Juli etwa 186.700 Soldaten in ihren Reihen, das höchste Niveau seit 2013. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von rund 3.700 Personen. Die Expansion wird durch stark gestiegene Bewerbungszahlen getragen: Bis Ende Juli gingen rund 47.300 Bewerbungen für eine militärische Laufbahn ein, etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Mit rund 15.400 Neueinstellungen wurden so viele Männer und Frauen wie seit Jahren nicht mehr eingestellt, ein Plus von zwölf Prozent gegenüber Juli des Vorjahres.
Die steigende Personalstärke wird durch ein neues Bewerbungssystem unterstützt. Die Bundeswehr verschickte bislang etwa 378.000 Fragebögen an junge Menschen. Davon haben bereits rund 2.630 Interessierte die Bewertung durchlaufen, für 865 Bewerber wurde anschließend ein konkreter Dienstposten gefunden. Aktuell dienen etwa 12.100 Freiwillige und Zeitsoldaten bei Heer, Luftwaffe und Marine.
Die Bundeswehr plant weiteres Wachstum: Bis 2031 soll die Personalstärke auf 203.000 Soldaten anwachsen. Der Tiefpunkt war 2016 erreicht worden, als nur noch etwa 176.000 Soldaten in der Truppe dienten.
Kernpunkte:
- Ende Juli dienten rund 186.700 Soldaten in der Bundeswehr.
- Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von rund 3.700 Männern und Frauen in Uniform.
- Bis Ende Juli gingen rund 47.300 Bewerbungen für eine militärische Laufbahn ein.
Quelle: Bild.de (Deutsch)
