Iran Human Rights dokumentierte bis zum 6. August 2026 insgesamt 444 Hinrichtungen. Amnesty International kritisiert, dass politische Prozesse oft nur wenige Minuten dauern und unter Folter erzwungene Geständnisse als Beweise zugelassen werden. Das Mullah-Regime nutze öffentliche Exekutionen zur Einschüchterung von Regierungsgegnern und Machtdemonstration. Bis Ende Juli wurden mindestens 52 Menschen wegen politischer Delikte hingerichtet. Polizeichef Ahmadreza Radan gab an, über 6500 vermeintliche „Verräter und Spione" verhaftet zu haben. Amnesty International fordert die Einrichtung eines unabhängigen internationalen Justizmechanismus sowie einen Abschiebestopp und Schutz für Menschenrechtsverteidiger durch Deutschland.
Kernpunkte:
- Iran Human Rights zählte bis zum 6. August 444 Hinrichtungen.
- Politische Prozesse dauern laut Amnesty International oft nur wenige Minuten.
- Die oft öffentlichen Exekutionen dienen dem Mullah-Regime einerseits zur Einschüchterung der Regierungsgegner, andererseits sind sie eine Machtdemonstration gegenüber der Bevölkerung.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
