Deutschland erwägt Schließung des Russischen Hauses in Berlin nach Drohnenvorfall

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Deutschlands Regierungskoalition diskutiert Maßnahmen gegen Russland nach einem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig, darunter die mögliche Schließung des staatlichen Russischen Hauses in Berlin. Sicherheitsbeamte vermuten, dass die Einrichtung mit Spionageaktivitäten verbunden sein könnte. Das Russische Haus unterliegt zwei deutsch-russischen Vereinbarungen: einem Pachtvertrag von 99 Jahren aus dem Mai 2013 und einem zwischenstaatlichen Abkommen von Februar 2011, das eine Überprüfung und Beendigung alle fünf Jahre vorsieht; die nächste Überprüfung ist für den 7. Juni 2027 geplant. Das Auswärtige Amt bestätigte, dass diese Diskussionen stattfinden. Eine vorläufige politische Entscheidung könnte noch vor Ende August getroffen werden. Berlin befürchtet, dass deutsche Kulturzentren in Russland ebenfalls geschlossen werden könnten. Moldau schließt sein Russisches Haus in Chișinău nach einem Vorfall mit russischen Drohnen, die auf moldauischem Gebiet abstürzten.

Kernpunkte:

  • Deutschlands Regierungskoalition diskutiert mögliche Maßnahmen gegen Russland.
  • Die Schließung des staatlichen Russischen Hauses in Berlin gehört zu den erwogenen Maßnahmen.
  • Hinweise auf russische Verwicklung in den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig werden laut Berichten immer stärker.

Quelle: Ukrainska Pravda (Englisch)