Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert neue, drastische EU-Sanktionen gegen Russland, darunter die Erhöhung der Zahl sanktionierter Personen und Unternehmen sowie strengere Visapolitik. Sie unterstützt den Plan der EU-Kommissionspräsidentin Kaja Kallas, im Herbst die weitreichendste Sanktionsliste seit Kriegsbeginn vorzustellen, und kritisiert westliche Unternehmen, die weiterhin mit Russland Geschäfte machen.
Strack-Zimmermann fordert außerdem stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine und erhöhten Druck auf EU-Mitgliedstaaten, ihre Positionen zu harmonisieren. Sie betont, dass die bisherigen Sanktionen wirksam sind, während Russlands Wirtschaft unter enormem Druck steht und viele Russen aus Sorge vor staatlichem Zugriff Geld von ihren Konten abheben.
Kernpunkte:
- Kaja Kallas hat angekündigt, dass sie im Herbst die weitreichendste Sanktionsliste seit Kriegsbeginn vorlegen wird.
- Marie-Agnes Strack-Zimmermann unterstützt den Plan für neue EU-Sanktionen gegen Russland.
- Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert, dass westliche Staaten die Ukraine militärisch stärker unterstützen sollen.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
