AOK-Chefin Carola Reimann verteidigte die telefonische Krankschreibung als „gutes Mittel" zur Infektionsprävention. Die schwarz-rote Koalition hatte Anfang Juli angekündigt, diese Möglichkeit abschaffen zu wollen und die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf den ersten Krankheitstag vorzuziehen.
Das SPD-Präsidium verteidigte das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Investitionen in Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Infrastruktur. Der Mittelstandsverband BVMW kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz für mangelnde Führungsstärke.
AfD-Vorsitzender Tino Chrupalla stellte die Briefwahl infrage und kündigte an, dass die AfD die erste Regierung in Sachsen-Anhalt stellen werde. Er bestritt zudem den menschengemachten Klimawandel. AfD-Chefin Alice Weidel attackierte die CDU und forderte die Abschaffung des Euro sowie Deutschlands Austritt aus dem Schengenraum. Die Grünen forderten Merz zu einer Kehrtwende in der Klimapolitik auf. Bayerns BSW-Landeschef Klaus Ernst lehnte eine mögliche Duldung eines AfD-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt ab. Berlin meldete, dass Senatsverwaltungen nach einer Cyberattacke wieder online sind. Solingen gedachte der Opfer des islamistischen Terroranschlags von vor zwei Jahren.
Kernpunkte:
- AOK-Chefin Carola Reimann verteidigte die telefonische Krankschreibung als „gutes Mittel" gerade in Zeiten von Infektionswellen.
- Die schwarz-rote Koalition hatte Anfang Juli angekündigt, die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung abzuschaffen und die Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf den ersten Krankheitstag vorziehen zu wollen.
- Das SPD-Präsidium verteidigte das 500-Milliarden-Euro Sondervermögen, das Investitionen in Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Infrastruktur ermöglicht.
Quelle: FAZ (Deutsch)
