SPD-Abgeordnete warnt vor Kürzungen in der Entwicklungshilfe

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Die SPD-Abgeordnete Sanae Abdi warnt davor, dass geplante Kürzungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit deutsche Interessen gefährden und Russland sowie China Raum für wachsenden Einfluss in Partnerstaaten geben. Sie betont, dass Entwicklungshilfe ein wichtiges Instrument der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik ist und argumentiert gegen eine Reduzierung sowie die Auflösung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Abdi sieht in der Entwicklungszusammenarbeit einen Weg, um Migration zu reduzieren und stabile Partnerschaften sowie gute Handelsbeziehungen zu sichern. Sie nennt Marokko als Beispiel erfolgreicher deutscher Entwicklungsprojekte, etwa bei der Unterstützung von Solarenergie-Expansion. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat ein Reformkonzept vorgestellt, das ab Sommer 2027 umgesetzt werden soll und weniger Bürokratie sowie stärkere strategische Ausrichtung vorsieht. Abdi unterstützt diese Ziele, warnt aber davor, Reformen mit zusätzlichen Einsparungen zu verbinden.

Kernpunkte:

  • Sanae Abdi warnt vor weiteren Kürzungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
  • Abdi befürchtet, dass ein deutscher Rückzug zu mehr Migration und zu wachsendem russischem und chinesischem Einfluss in Partnerstaaten führen könnte.
  • Abdi argumentiert gegen die Auflösung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)