Die ehemalige NATO-Beamtin Stefanie Babst erklärte, dass die NATO aktiv eine direkte militärische Konfrontation mit Russland vermeidet und diese Haltung sich in absehbarer Zeit nicht ändern wird. Sie argumentierte, dass NATOs derzeitige Abschreckungsbemühungen gegen Russland nicht überzeugend genug sind, und verwies auf Zwischenfälle wie Drohnenanschläge auf den Flughafen Leipzig sowie Raketen, die über Rumänien und Polen abgefeuert wurden. Babst betonte zudem das Fehlen einer umfassenden NATO- und EU-Strategie zur Bekämpfung von Russlands Hybridkriegsführung, besonders im Cyberspace.
Kernpunkte:
- Die NATO tut alles, um eine direkte militärische Konfrontation mit Russland zu vermeiden.
- Die Abschreckungsbemühungen der NATO gegen Russland waren nicht überzeugend genug.
- Weder die NATO noch die EU haben derzeit einen umfassenden Ansatz zur Bekämpfung von Russlands Hybridkriegsführung.
Quelle: Ukrinform (Englisch)
