Trump-Regierung befragt Nato-Verbündete zu Reform des Bündnisses

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Die US-Regierung hat einen Fragebogen an Nato-Verbündete verschickt, um diese zum Konzept "Nato 3.0" zu befragen. Das Konzept sieht vor, dass europäische Verbündete die Hauptverantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas übernehmen, während die USA ihre Militärressourcen stärker auf die Verteidigung der USA und der Westlichen Hemisphäre sowie auf die Abschreckung im Indopazifik konzentrieren können. Der Fragebogen behandelt sensible Themen wie erhöhte Verantwortung in Natos Kommandostruktur, Rüstungskäufe von US-Unternehmen und Beschränkungen für US-Streitkräfte in Europa. Nato-Generalsekretär Mark Rutte bewertete die Konsultationen und den Überprüfungsprozess positiv. Der Sicherheitsberater Elbridge Colby würdigte besonders die Rüstungsinvestitionen von Ländern wie Deutschland, Polen und den Niederlanden. Kanada und europäische Länder gaben 2025 zusätzlich 139 Milliarden Dollar für Verteidigung aus.

Kernpunkte:

  • Die USA haben einen Fragebogen an Nato-Verbündete im Rahmen einer Überprüfung ihrer Truppenpräsenz in Europa verschickt.
  • Die Konsultation ist mit dem Konzept "Nato 3.0" verbunden.
  • "Nato 3.0" wird von der US-Regierung als Bündnismodell verstanden, in dem europäische Verbündete die Hauptverantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas übernehmen.

Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)