Merz kündigt nationale Maßnahmen gegen Russland nach Drohnenattacke an

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Bundeskanzler Friedrich Merz will der Russlands Regierung unter Wladimir Putin die Verantwortung für einen geplanten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle geben und Moskau mit weitreichenden Sanktionen belegen. Die angekündigten „nationalen Maßnahmen gegen Russland" sollen Ausweisungen, die Einbestellung des Botschafters und weitere im Inland mögliche Sanktionsmaßnahmen umfassen. Merz erklärte, dass „Deutschland abschreckt" und die Bundesregierung „einen Preis auf die Verursacher von Hybridangriffen" auferlegt.

Außenminister Sergej Lawrow bestritt jede russische Beteiligung und kündigte an, die Methoden zur Zerstörung von Kyivs westlicher Unterstützung zu intensivieren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte, dass Leipzig kein Einzelfall, sondern Teil einer größeren Struktur von Angriffen sei. Die Generalbundesanwaltschaft bezeichnete den Vorfall als „schweren Anschlag auf Verkehrs- und Logistikinfrastruktur in Deutschland".

Kernpunkte:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz wird der Kremlin-Führung bald die Verantwortung für den geplanten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle geben und weitreichende Sanktionen gegen Moskau verhängen.
  • Merz wird nationale Maßnahmen gegen Russland ankündigen, einschließlich Ausweisungen, Einbestellung des Botschafters und weitere im Inland mögliche sanktionsähnliche Interventionen.
  • Die Regierung in Moskau unter Wladimir Putin hat jede Beteiligung am Vorfall in Leipzig abgewiesen.

Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)