Finnlands Präsident Alexander Stubb erklärte in einem Interview, dass China ihm zugesichert habe, Russland nicht zum Einsatz von Atomwaffen im Krieg gegen die Ukraine zuzulassen. Stubb betrachtet diese Zusage als wirksames Abschreckungsmittel. Bei einem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi in Helsinki im Juli habe er die Frage der Atomwaffen aufgeworfen, worauf dieser geantwortet habe: „Wir werden das niemals zulassen."
Stubb riet Europäern, ruhig zu bleiben und wachsam gegenüber möglichen russischen Eskalationen zu sein. Er vertritt die Ansicht, dass Moskau eher die NATO testet, als einen Krieg vorzubereiten. Gleichzeitig warnte er davor, dass Russlands Fokus auf nuklearen Einsatz oder direkten NATO-Angriffen europäischen Befürchtungen nutzt. Stubb betont, dass Europa dem Punkt nahe kommt, an dem direkter politischer Dialog mit Moskau sinnvoll wäre, um Missverständnisse zu vermeiden – doch die unmittelbare Priorität bleibe die Unterstützung der Ukraine.
Kernpunkte:
- Finnlands Präsident Alexander Stubb sagte dies in einem Interview mit Politico.
- Stubb lehnte die Möglichkeit eines russischen Atomwaffeneinsatzes ab.
- Peking half dabei, die Eskalation von Russlands Krieg gegen die Ukraine einzudämmen.
Quelle: Ukrinform (Englisch)
