Marats Kasems, ehemaliger Chefredakteur von Sputnik Litauen, behauptet, dass das Projekt „Baltic Antifascists" von russischen Geheimdiensten, speziell auf Anforderung des FSB, gegründet wurde. Lettlands Staatssicherheitsdienst (VDD) dokumentierte verschiedene Aktivitäten auf dem Telegram-Kanal des Projekts, die gegen Lettlands nationale Sicherheit gerichtet sind, darunter Aufrufe zu Cyberattacken und Informationsbeschaffung über Militärinfrastruktur. Der Kanal verherrlicht Russland und dessen Aggression gegen die Ukraine, fordert zur Spionage gegen lettische Beamte auf und stellt Informationen für russische Geheimdienste zusammen. Kasems wurde von lettischen Staatsanwälten mit einer Geldstrafe von 15.500 Euro belegt, weil er Russland bei Aktivitäten gegen Lettland half – eine Anklage, die er zugab.
Kernpunkte:
- Das Projekt „Baltic Antifascists" wurde von russischen Geheimdiensten gegründet.
- Das Projekt wurde auf Anforderung des russischen Geheimdiensts FSB gegründet.
- Der Projektleiter hat öffentlich über die Vorbereitung von Berichten für Geheimdienste und die Erstellung von Listen von Menschen gesprochen, die als Russland untreu gelten und im Falle einer möglichen Besatzung "eliminiert" werden könnten.
Quelle: Baltic News Network (Englisch)
