Irans Präsident Massud Peseschkian kündigte an, dass Iran umgehend zu seinen Verpflichtungen aus einem im Juni unterzeichneten vorläufigen Abkommen zurückkehren wird, sollten die Vereinigten Staaten dasselbe tun. Die Ankündigung folgt auf eine Eskalation der Konfrontation zwischen beiden Ländern.
Die militärischen Spannungen verschärften sich erheblich: Die US-Streitkräfte griffen erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran an, darunter Raketenabschussrampen auf der Insel Larak. Der Iran reagierte umgehend mit kombinierten Drohnen- und Raketenattacken auf zwei US-Militärstützpunkte in Jordanien, die nach jordanischen Angaben abgefangen wurden. Die iranische Armee meldete zudem einen Drohnenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei US-Angriffen auf Larak kamen nach iranischen Staatsmedien zwei Menschen ums Leben.
Die USA verstärken ihre wirtschaftlichen Maßnahmen: US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, mit der G20-Gruppe den Iran wirtschaftlich isolieren zu wollen und plant wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen iranische Banken und Institute. Präsident Donald Trump bezeichnete Iran als „gescheiterte Nation" und forderte, die iranische Führung wegen Kriegsverbrechen vor Gericht zu stellen.
Kernpunkte:
- Irans Präsident Massud Peseschkian kündigt an, dass Iran umgehend nachziehen wird, sollten die Vereinigten Staaten zu ihren Verpflichtungen aus einem im Juni unterzeichneten vorläufigen Abkommen zurückkehren.
- In der Straße von Hormus ist abermals ein Öltanker von drei unbekannten Geschossen angegriffen worden.
- US-Finanzminister Scott Bessent will mit Hilfe der G20-Gruppe Iran wirtschaftlich isolieren.
Quelle: FAZ (Deutsch)
