Die Bundesregierung macht Russland für einen Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich und kündigte Gegenmaßnahmen an, darunter die Schließung des russischen Konsulats in Bonn und die Beendigung des Vertrags für das Russische Haus in Berlin. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Vorwürfe als "groben Fehler" und sprach von "fabrizierten" Beweisen, während Botschafter Sergej Netschajew die Anschuldigungen als "absurd" zurückwies und russische Gegenmaßnahmen androhte. Ukraine, Frankreich, EU und NATO bekunden ihre Solidarität mit Deutschland; EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versicherte volle Unterstützung, und NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte, dass die Beweise für Russlands Hybrid-Angriff "klar" sind.
Die Polizei ermittelt gegen einen Verdacht der vorsätzlichen Sabotage nach einer Störung im Umspannwerk Bergheim, bei der mehrere Stromleitungen ausfielen. In einer neuen Forsa-Umfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern führt die AfD mit 37 Prozent; Bundesvorsitzender Tino Chrupalla signalisierte Offenheit für Koalitionsgespräche nach der Sachsen-Anhalt-Wahl, obwohl Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sich dagegen ausspricht.
Kernpunkte:
- Die Polizei ermittelt gegen einen Verdacht der vorsätzlichen Straftat nach einer Störung im Umspannwerk Bergheim, wobei mehrere Leitungen ausfielen.
- Die Bundesregierung macht Russland für den versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich.
- Die Bundesregierung kündigte Gegenmaßnahmen gegen Russland an, darunter die Schließung des Konsulats in Bonn und die Beendigung des Vertrags für das Russische Haus in Berlin.
Quelle: FAZ (Deutsch)
