Der Sicherheitsexperte Norbert Gebbeken warnt vor erheblichen Schutzlücken bei der kritischen Infrastruktur Deutschlands. Das neue KRITIS-Dachgesetz sei derzeit unzureichend, da es an konkreten Vorgaben und klaren Schutzzielen mangele. Nach jüngsten Angriffen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen betont Gebbeken, dass es unmöglich ist, jede Einrichtung gleichermaßen zu schützen. Er fordert systematische Schwachstellen- und Risikoanalysen im ganzen Land und kritisiert das Bundesinnenministerium als Engpass bei der Entwicklung dieser wichtigen Richtlinien.
Kernpunkte:
- Norbert Gebbeken warnt vor Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur.
- Das neue KRITIS-Dachgesetz ist derzeit unzureichend.
- Deutschland wird hybrid angegriffen.
Quelle: NZZ (Deutsch)
