Europas Verteidigungsfähigkeit braucht eine starke Industrie

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Ohne eine robuste industrielle Basis ist nationale Verteidigungsfähigkeit unmöglich. Verteidigungsfähigkeit ist ein System aus fünf Faktoren: Material, Personal und dessen Ausdauer, ein agiles, KI-gestütztes bedarfsorientiertes Logistiksystem, eine skalierbare Industrie und Innovationsfähigkeit. Ein Staat ist nur verteidigungsfähig, wenn er im Notfall dauerhaft das Nötigste bereitstellen kann.

Dies erfordert einen Paradigmenwechsel von der effizienzoptimierten "Friedenslogik" zu einer widerstandsfähigen "Krisenlogik" in der Industrie. Industrielle Stärke bedeutet die Fähigkeit, Kapazitäten schnell hochzufahren und über lange Zeiträume zu halten. Sicherheit entsteht durch Industrie, nicht trotz ihr – und Vorbereitung kann nicht improvisiert werden.

Kernpunkte:

  • Ohne Industrie gibt es keine Verteidigungsfähigkeit.
  • Sicherheit entsteht sehr früh bei Planung, Produktion und der Fähigkeit, Systeme dauerhaft bereitzustellen.
  • Verteidigungsfähigkeit ist ein System aus fünf Faktoren: Material, Personal und dessen Ausdauer, ein agiles, KI-gestütztes bedarfsorientiertes Logistiksystem, eine skalierbare Industrie und Innovationsfähigkeit.

Quelle: Industriemagazin (Deutsch)