Koordinationsdirektor Erkki Tori und Verteidigungsminister Martin Herem warnen, dass Russland das Tempo seiner Angriffe auf Verteidigungsunternehmen und Lieferketten in Europa erhöht hat. Tori betont, dass Russlands langfristige Absichten gegenüber Estland und dem Westen unverändert bleiben und eine schnellere Verteidigungsvorbereitung erforderlich ist. Estland untersucht Vorfälle wie einen Brand bei Milrem Robotics und einen Brandanschlag auf ein Restaurant auf mögliche russische Verwicklung. Während die innere Sicherheitslage als stabil gilt, hat Estland die Grenzkontrollstellen zu Russland eingeschränkt und verstärkt Kontrollen durchgesetzt, hält die Grenzen aber teilweise offen.
Kernpunkte:
- Russland hat dieses Jahr das Tempo erhöht.
- Verteidigungsunternehmen und Lieferketten wurden zuletzt vermehrt angegriffen.
- Estlands aktuelle Bedrohungslage ist fragmentiert.
Quelle: ERR News (Englisch)
