Die Europäische Union plant neue Sanktionen gegen Russland. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte an, dass Vorbereitungen laufen, um 1600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum russischen militärisch-industriellen Komplex mit Strafmaßnahmen zu belegen.
Militäröknom Dr. Marcus Keupp fordert deutlich härtere Maßnahmen und schlägt vor, die Meerenge Skagerrak zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden für Russlands Schattenflotte zu schließen. Er kritisiert die bisherigen EU-Sanktionspakete als unzureichend und sieht die Europäer in einer Phase, in der sie ihre Furchtsamkeit vor Russland ablegen müssen. Keupp lobt Deutschlands Ankündigung, nach einem gescheiterten russischen Drohnenangriff auf dem Leipziger Flughafen härter gegen die Schattenflotte vorzugehen, und empfiehlt der EU, Italiens rigorosere Vorgehensweise nachzuahmen, bei der die Marine verdächtige Schiffe durchsucht.
Nach Kepps Einschätzung würde eine Sperrung der Schifffahrtsroute Russlands Wirtschaft erheblich schaden – nur eine vollständige Unfähigkeit, Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen, wäre für Moskau noch verheerender.
Kernpunkte:
- Die EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor.
- Dr. Marcus Keupp hat die neu geplanten EU-Sanktionen gegen Russland befürwortet.
- Ich habe bereits vor einem Jahr gesagt, dass die europäischen Strafmaßnahmen viel härter sein könnten.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
