Sicherheitsexperte warnt Deutschland vor unterschätzter chinesischer Herausforderung

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Die japanische Sicherheitsexpertin Yoko Iwama kritisiert, dass Deutschland die vielfältige Bedrohung durch China wirtschaftlich und militärisch noch nicht vollständig erfasst hat. Sie warnt vor der AfD-Position, engere Wirtschaftsbeziehungen zu Peking anzustreben, und verweist auf Japans Erfahrungen, die zeigen, dass wirtschaftliche Effizienz und nationale Sicherheit nicht immer übereinstimmen. Japan habe durch De-Risking-Strategien seine Abhängigkeit trotz kurzfristiger Kosten reduziert.

Iwama betont die langfristigen Gefahren wirtschaftlicher Abhängigkeit von autoritären Systemen. Überabhängigkeit von China führe zu Verlust strategischer Optionen. Angesichts der Tatsache, dass China in technologisch fortgeschrittenen Branchen aufgeholt hat und beide Länder mit alternden und schrumpfenden Gesellschaften kämpfen, sei strategische Weitsicht erforderlich. Unterwerfung unter China oder Russland komme für Deutschland und Japan nicht in Frage.

Kernpunkte:

  • Die AfD tritt für eine stärkere wirtschaftliche Annäherung an China ein.
  • Yoko Iwama betrachtet den AfD-Kurs zu China als gefährliche Illusion und falschen Weg.
  • Japan hat gelernt, dass wirtschaftliche Effizienz und nationale Sicherheit nicht immer übereinstimmen, und hat De-Risking-Strategien umgesetzt.

Quelle: Welt (Deutsch)