Zwei russische Militärflugzeuge sind in den Luftraum des NATO-Mitglieds Litauen eingedrungen. Daraufhin starteten zwei italienische Eurofighter F-2000 vom Luftwaffenstützpunkt Siauliai in Litauen zu Abwehrmaßnahmen. Die Operation wurde von NATOs Combined Air Operations Centre in Uedem, Deutschland, koordiniert.
Italienische Premierministerin Giorgia Meloni bezeichnete diese Vorfälle als "Provokationen" durch Wladimir Putin und interpretierte sie als Versuch, die Aufmerksamkeit vom Krieg in der Ukraine abzulenken. Der Zwischenfall folgt einem Muster zunehmender russischer Provokationen und fällt zeitlich mit der ersten Parlamentswahl in Russland seit Kriegsbeginn zusammen. An dieser Wahl sind mehr als 110 Millionen Russen zur Abstimmung aufgerufen. Die Oppositionsparteien dürfen nicht antreten, und alle zehn zur Wahl stehenden Parteien gelten als Kremlin-freundlich und unterstützen den Krieg. Die Kremlpartei Einiges Russland rechnet mit einer Zweidrittelmehrheit. Die Wahl findet auch in den russisch kontrollierten Teilen der annektierten ukrainischen Regionen statt.
Kernpunkte:
- Zwei russische Kampfjets drangen in den litauischen Luftraum ein.
- Die NATO entsandte zwei Kampfjets zur Verteidigung.
- Zwei Eurofighter F-2000 der italienischen Luftwaffe starteten vom Luftwaffenstützpunkt Siauliai in Litauen.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
