Tusk warnt vor russischen Hybrid-Angriffen auf NATO-Verbündete der Ukraine

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Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnte vor russischen „Hybrid-Angriffen" auf NATO-Länder, die die Ukraine unterstützen, und betonte das Risiko von Drohnen, die in NATO-Staaten der Ostflanke abstürzen könnten. Das US-Kongress billigte verstärkte Sanktionen gegen Russland, die Verteidigungsminister Boris Pistorius begrüßte.

Die Ukraine plant für 2027 Rekordausgaben für Verteidigung, wobei zwei Drittel des Budgets für Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben vorgesehen sind. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte potenziell unpopuläre Gesetzentwürfe an, um ein Budgetdefizit auszugleichen. Ukraine rechnet mit zusätzlich etwa 46 Milliarden Euro von IWF und Weltbank und hat seit 2022 über 174 Milliarden Euro an ausländischer Finanzhilfe erhalten.

Bei aktuellen russischen Angriffen wurden 18 Menschen in ukrainischen Städten verletzt, darunter 12 in Kyjiw, 3 in Odessa und 3 in Zaporizhzhia. Ein Lagerhaus des Medienunternehmens Kvartal 95 und ein Gebäude von Olena Selenkas Wohltätigkeitsfonds in Kyjiw wurden zerstört. Über Litauen wurde eine russische „Gerbera"-Drohne abgeschossen, während eine weitere Gerbera-2-Drohne an einem polnischen Ostseestrand gefunden wurde.

Kernpunkte:

  • Donald Tusk warnte vor russischen „Hybrid-Angriffen" auf Länder, die die Ukraine unterstützen.
  • Russlands Plan beinhaltet Hybrid-Angriffe auf Länder, die die Ukraine unterstützen.
  • Es besteht ein echtes Risiko, dass Drohnen in NATO-Staaten der Ostflanke abstürzen.

Quelle: FAZ (Deutsch)