Rüstungswirtschaft muss vom Hype-Zyklus zur langfristigen Resilienz übergehen

veröffentlicht am

Deutschlands "Zeitenwende" in der Rüstungsbeschaffung durchläuft den klassischen Hype-Zyklus und muss sich nun der komplexen Realität des Aufbaus nationaler und gesellschaftlicher Widerstandskraft stellen. Dies erfordert einen kulturellen Wandel in Regierungsbeschaffung und Rüstungsindustrie mit ausgewogenem Fokus auf hochmoderne und massenhaft produzierbare Militärgüter. Laurence Greeb betont die Bedeutung industrieller Souveränität durch strategische Redundanz an kritischen Punkten und verweist auf die AK-47, deren Erfolg auf Robustheit und Reproduzierbarkeit beruhte.

Kernpunkte:

  • Die "Zeitenwende" folgt den Regeln des klassischen Hype-Zyklus.
  • Resilienz erfordert sowohl Massen- als auch Hochtechnik-Beschaffung.
  • Die Industrie muss sich in einem komplexen Umfeld neu ausrichten.

Quelle: CPM Defence Network (Deutsch)