Volker Treier von der DIHK warnt die EU davor, im Handelskrieg zwischen den USA und China bloße Beobachterin zu bleiben. Verschärfungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten könnten deutsche Unternehmen schnell treffen, da sie sowohl Absatzmärkte als auch Beschaffungsquellen prägen. Treier fordert die EU auf, nicht in "Schockstarre" zu verfallen, sondern aktiv Fortschritte bei Exportkontrollen für kritische Rohstoffe, Halbleiter und Schlüsseltechnologien zu erzielen. Durch strategische Partnerschaften in Asien, Lateinamerika und Afrika könnte die EU ihre Abhängigkeiten verringern und ihre Handlungsfähigkeit bewahren.
Kernpunkte:
- Volker Treier von der DIHK warnt, dass neue Eskalationen zwischen den USA und China Unternehmen in Deutschland schnell schaden könnten.
- Die EU darf nicht nur Beobachter sein, sondern muss durch strategische Partnerschaften Abhängigkeiten abbauen.
- Die EU muss nicht in Schockstarre verfallen, sondern muss in der Handelspolitik handlungsfähig bleiben.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
