Putin erhöht offizielle Sollstärke der Streitkräfte, während Selenskyj vor schleichender Mobilmachung warnt

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Wladimir Putin unterzeichnete einen Erlass zur Erhöhung der autorisierten Stärke der russischen Streitkräfte um 15.500 Soldaten auf insgesamt 2.441.630 Stellen. Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte vor einer neuen Mobilmachung in Russland und betonte, dass diese „im Grunde" bereits begonnen habe. Militäranalyst Gustav Gressel hält eine „schleichende" Mobilisierung für möglich, während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein Szenario mit zusätzlichen 300.000 eingezogenen Soldaten für glaubwürdig hält. Putin selbst bezeichnete Gerüchte über eine allgemeine Mobilmachung als „völligen Unsinn".

Nordkorea schickt Soldaten nach Russland: Derzeit befinden sich bereits 8.000 nordkoreanische Soldaten in Russland, weitere 10.000 werden vorbereitet. Russland rekrutiert monatlich 20.000 bis 30.000 Vertragssoldaten. Der Erlass über die Teilmobilmachung vom September 2022 wurde formal nie aufgehoben, und der russische Geheimdienst berichtete von Mobilmachungsübungen in mehreren Regionen sowie dem abgeschlossenen Aufbau eines elektronischen Militärregisters.

Russland setzt seine Angriffe auf Kiew fort und zielt gezielt auf Rechenzentren ab, um die digitale Infrastruktur der Ukraine lahmzulegen.

Kernpunkte:

  • Russland hat die Sollstärke seiner Streitkräfte durch Erlass Nummer 700 vergrößert.
  • Die neue Sollstärke beläuft sich auf 2.441.630 Stellen, davon 1.550.500 Militärangehörige.
  • Die Erhöhung bedeutet 15.500 zusätzliche Soldaten.

Quelle: Die Presse (Deutsch)