Bundeswehr, Polizei und Behörden führen Großübung Red Storm Charlie 2026 in Hamburg durch

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Die Bundeswehr, die Polizei und die Bundespolizei führten in Hamburg umfangreiche Mehrszenario-Übungen durch. Ein Hubschrauber NH90 setzte Spezialpolizisten auf einem Hausdach ab, um einen Drohnenpiloten zu überwältigen, der eine mit Sprengstoff beladene Drohne über dem Hafen kontrollierte. Eine Abfangdrohne mit Netz fing das Fluggerät ein, woraufhin Polizeiexperten die Sprengvorrichtung kontrolliert zündeten. Weitere Szenarien umfassten einen großen Bundeswehr-Konvoi, der am Abend vom Hafen durch die Stadt fuhr und auf Demonstranten traf, sowie einen Drohnenabsturz an einem Güterbahnhof mit anschließenden Ermittlungen durch Militärpolizei und lokale Behörden.
Während des Ladens einer Korvette ereignete sich ein Chemieunfall mit Ammoniakfreisetzung im Hafen. Mehrere Soldaten wurden verletzt, Rettungsdienste und die Feuerwehr trafen schnell ein und führten medizinische Behandlung sowie Dekontamination vor Ort durch. Die Übung diente der Praktizierung von Stadtoperationen und behördenübergreifender Zusammenarbeit in Krisensituationen.

Kernpunkte:

  • Ein Bundeswehr-NH90-Hubschrauber setzt Spezialpolizisten auf einem Gebäudedach ab.
  • Ein Drohnenpilot, der eine Drohne mit Sprengstoff über dem Hafen steuert, soll im Haus überwältigt werden.
  • Das Flugzeug wird von einer Abfangdrohne mit Netz eingefangen und auf dem Boden abgesetzt.

Quelle: Bundeswehr (YouTube) (Deutsch)