Bundeswehr rüstet Nordseehäfen zu NATO-Drehscheiben auf

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Die Bundeswehr investiert Milliarden Euro zum Ausbau ihrer Häfen an der Nordsee. Bremerhaven soll bis 2031 zur NATO-Drehscheibe entwickelt werden, während in Emden ein neuer Kriegshafen für die Marine entstehen soll. Verteidigungsminister Boris Pistorius unterzeichnete eine Absichtserklärung im Bremer Rathaus. Der Bund stellt rund 1,35 Milliarden Euro für Bremerhaven bereit, die Bremer Senatskanzlei trägt 200 Millionen Euro bei. Der Ausbau ist notwendig, da sich die Sicherheitslage deutlich verschärft hat und Deutschland im Ernstfall zum Drehkreuz für militärische Einsätze wird. In Emden werden 40 Hektar benötigt, mit einer Option auf zehn weitere Hektar. Der neue Marinestützpunkt soll Liegeplätze für sieben Fregatten, zehn Minenräumer und zehn Schlepper bieten. Mehrere tausend Soldaten und zivile Beschäftigte werden dort arbeiten. Wilhelmshaven ist derzeit der einzige deutsche Marinestützpunkt an der Nordsee.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr beginnt in diesem Jahr mit Investitionen in den Hafen Bremerhaven für die Bundeswehr und die NATO mit einer Milliarde-Euro-Investition.
  • Ein neuer Kriegshafen wird in Emden für die Marine gebaut.
  • Die Marine benötigt 40 Hektar in Emden, mit einer Option auf weitere zehn Hektar.

Quelle: Die Presse (Deutsch)