Das US-Verteidigungsministerium hat Deutschland für seine gestiegenen Rüstungsausgaben und den Ausbau seiner Verteidigungsfähigkeiten gelobt. Unterstaatssekretär Elbridge Colby sprach von einem historischen Wandel. Deutschland gilt nun innerhalb der NATO als Vorbild für die konsequente Umsetzung von Bündnisverpflichtungen und möchte die vereinbarten Ausgabenziele früher als geplant erreichen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-amerikanischer Kollege Pete Hegseth einigten sich Mitte September auf eine engere Zusammenarbeit bei der Rüstungsproduktion und -beschaffung. Im regulären Verteidigungshaushalt 2026 sind 82,7 Milliarden Euro vorgesehen, hinzu kommen 25,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Der Haushaltsentwurf für 2027 sieht Gesamtverteidigungsausgaben von 139,6 Milliarden Euro vor. Deutschland will das langfristige Ziel von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2029 erreichen.
Kernpunkte:
- Das Pentagon hat Deutschland vor dem US-Kongress ausdrücklich für seine Anstrengungen zum Ausbau seiner Verteidigungsfähigkeiten geehrt.
- Deutschland gehört zu den NATO-Staaten, die ihre Bündnisverpflichtungen besonders konsequent umsetzen.
- Berlin will die vereinbarten Ziele deutlich früher als ursprünglich geplant erreichen.
Quelle: Berlin Live (Deutsch)
