Eine neue Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik analysiert, wie autoritäre und autokratisierende Staaten wie China, Eritrea, Indien, Marokko, Russland und die Türkei strategisch mit ihren Diaspora-Gemeinschaften umgehen. Die Forschung zeigt, dass Diasporapolitik zunehmend systematischer wird und verschiedenen Motiven dient: Machtabsicherung, wirtschaftliche Interessen und Nationsbranding. Gleichzeitig untersucht die Studie die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus für Deutschland ergeben, und gibt Empfehlungen für deutsche Policymaker, um diese komplexen Dynamiken zu navigieren und dabei Rechtsstaatlichkeit zu wahren sowie Integration zu fördern.
Kernpunkte:
- Autoritäre und autokratisierende Staaten konzentrieren sich zunehmend auf ihre Diaspora.
- Diasporapolitik wird strategischer und systematischer und zielt darauf ab, postmigrantische Generationen mit ihrem Herkunftsland zu identifizieren.
- Russland versteht Diasporapolitik als Teil seiner Kriegsführung.
Quelle: SWP (Deutsch)
