Wadephul fordert „partielle Waffenruhe“ für Getreideexport aus Ukraine

veröffentlicht am

Außenminister Johann Wadephul setzt sich für eine partielle Waffenruhe ein, um Getreideexporte aus Ukraine und Russland zu ermöglichen. Nach massiven russischen Angriffen auf Energieinfrastruktur und andere kritische Ziele melden ukrainische Behörden fünf Todesfälle, darunter zwei in Sumy.

Die NATO verurteilt Russlands Gewaltdrohungen und Atomrhetorik scharf. Mehrere europäische Länder, darunter Bulgariens Präsident Rumen Radev und die Slowakei unter Premierminister Juraj Blanár, fordern diplomatische Lösungen. Verteidigungsminister Jewhenij Chmara sagte eine Deutschlandreise wegen intensivierter russischer Angriffe ab. Friedrich Merz, Kanzler, sieht keine Verhandlungsbereitschaft von russischer Seite.

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die Lieferung neuer Luftabwehrsysteme bekannt. Estland beschuldigt den russischen Geheimdienst eines Brandanschlags auf das Rüstungsunternehmen Milrem Robotics. Russland plant, seine Militärausgaben bis 2027 auf ein neues Rekordhoch zu erhöhen.

Kernpunkte:

  • Johann Wadephul fordert eine Lösung für erhöhte Getreideexporte aus Ukraine und Russland.
  • Fünf Menschen starben bei russischen Angriffen auf ukrainische Energieeinrichtungen.
  • Die NATO verurteilt Russlands Drohung von Gewalt und Atomrhetorik aufs Schärfste.

Quelle: FAZ (Deutsch)