Etwa 2.000 Demonstranten protestieren gegen Wehrpflicht am Brandenburger Tor

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Das Bündnis „Unzwingbar" hat am Brandenburger Tor in Berlin eine Demonstration gegen Wiederaufrüstung, Krieg und die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht organisiert. Etwa 2.000 Menschen nahmen teil, obwohl die Polizei mit bis zu 30.000 Teilnehmern gerechnet hatte. Bei der Kundgebung traten Politiker und Musiker auf, darunter Martin Sonneborn, Kopf der Satire-Partei Die Partei und EU-Parlamentarier, sowie die Berliner Hip-Hop-Formation K.I.Z. und der Hamburger Rapper Disarstar.

Die Demonstration steht im Zusammenhang mit einem neuen Wehrdienstgesetz, das im Januar in Kraft trat. Es sieht vor, dass junge Männer ab Jahrgang 2008 verpflichtend erfasst werden. Der Bundestag kann sich künftig für die Wiedereinführung der Wehrpflicht entscheiden, wenn die Ziele der freiwilligen Rekrutierung nicht erreicht werden. Der Bundestag hatte die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt.

Kernpunkte:

  • Das Bündnis „Unzwingbar" rief zu einer Demonstration gegen Wiederaufrüstung, Krieg und Wehrpflicht auf.
  • Etwa 2.000 Teilnehmer waren bei der Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin anwesend.
  • Martin Sonneborn, Kopf der Satire-Partei Die Partei und EU-Parlamentarier, trat bei der Veranstaltung auf.

Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)