Merz besucht Kyiv und sagt eine Milliarde Euro Militärhilfe zu

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Bundeskanzler Friedrich Merz reiste nach Kyiv und kündigte umfangreiche Hilfen für die Ukraine an. Er begründete die Unterstützung als notwendig für die Stabilität Europas und erklärte, dass Russland nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen Europa und Deutschland Krieg führt. Merz kündigte rund eine Milliarde Euro Militärhilfe an, darunter Abwehrsysteme gegen russische Drohnen, Satellitentechnologie und Abwehrraketen. Zusätzlich stellte er 350 Millionen Euro für Infrastruktur und Energieversorgung bereit. Begleitet von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und einer Wirtschaftsdelegation wurden Vereinbarungen im Wert von über sechs Milliarden Euro getroffen, an denen deutsche Unternehmen wie Diehl, Hensoldt und Quantum beteiligt sind.

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, dass die USA trilaterale Gespräche auf Expertenebene zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine zur Beendigung des Krieges plant. Diese sollen bis Ende Oktober stattfinden, möglicherweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder einem anderen von den USA vorgeschlagenen Land. Merz betonte, dass Friedensverhandlungen nicht über die Köpfe von Europäern oder Ukrainern hinweg geführt werden dürfen.

Kernpunkte:

  • Kanzler Merz forderte Russland während seines Besuchs in Kyiv auf, den Krieg zu beenden.
  • Merz erklärte, dass weitere Hilfen für die Ukraine für die Stabilität Europas wichtig sind.
  • Russland führt Krieg nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen Europa und Deutschland.

Quelle: Tagesschau (Deutsch)