Tausende demonstrieren in Berlin gegen Wehrpflicht und Aufrüstung

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Tausende Menschen sind am Samstag in Berlin gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Krieg auf die Straße gegangen. Ein Aktionsbündnis organisierte die Kundgebung unter dem Motto „Nein zu hoher Rüstung, Wehrpflicht und Krieg! – Für Frieden, Demokratierechte und soziale Sicherheit". Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl in Berlin auf etwa 3600 Personen. Wiebke Diehl, Landesgeschäftsführerin der BSW Berlin, betonte, dass Frieden notwendig, möglich und Aufgabe des Souveräns sei, und lehnte eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht ab.

Viele Demonstranten zeigten Flaggen mit Friedenstauben, Palästina-Flaggen und teilweise auch Russlandflaggen. Parallel fand eine Friedensdemonstration in Stuttgart statt, für die Margot Käßmann eine Videobotschaft zusagte. Die Proteste werden von rund 300 Organisationen und Initiativen, darunter Pax Christi, unterstützt. Am Freitag hatte bereits eine weitere Demonstration gegen Wehrpflicht und Aufrüstung unter dem Titel „Unzwingbar" in Berlin stattgefunden, bei der die Teilnehmerzahl zwischen 3000 und 20000 geschätzt wurde.

Kernpunkte:

  • Tausende Menschen demonstrierten in Berlin gegen Militarisierung in Deutschland.
  • Ein Aktionsbündnis rief zu der Demonstration unter dem Motto „Nein zu hoher Rüstung, Wehrpflicht und Krieg! – Für Frieden, Demokratierechte und soziale Sicherheit" auf.
  • Viele Demonstranten zeigten Flaggen mit Friedenstauben, Palästina-Flaggen und teilweise Russlandflaggen.

Quelle: Welt (Deutsch)