Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte ein Milliarden-Euro-Investitionsprojekt für den Bau eines zweiten Marinehafens in Emden an. Der neue Stützpunkt soll bis in die frühen 2030er Jahre fertiggestellt werden und bis zu 2.000 Arbeitsplätze schaffen. Das Projekt soll die Flexibilität und Einsatzfähigkeit der Marine verstärken und neben Wilhelmshaven eine zusätzliche Basis an der Nordseeküste bieten.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies beschrieb die Bedingungen in Emden als ideal, während Bürgermeister Tim Kruithoff die Entscheidung als außergewöhnliche Chance für die Region würdigte. Das Projekt benötigt bis zu 450 Hektar Fläche, wobei das Rysumer-Nacken-Gebiet im Staatsbesitz ist.
Umweltschutzorganisationen, besonders der NABU Ostfriesland, kritisieren die Pläne jedoch scharf und warnen vor der Zerstörung wertvollen Naturraums.
Kernpunkte:
- Die Bundeswehr baut einen zweiten Marinestützpunkt in Emden an der Nordseeküste.
- Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte eine Milliarden-Euro-Investition für das Projekt an.
- Die Fertigstellung des Hafens ist für die frühen 2030er Jahre vorgesehen.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
