Rheinmetall erhält 1,7-Milliarden-Auftrag für Bundeswehr-Spionagesatelliten

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Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Rahmenvertrag über 1,7 Milliarden Euro für die Serienproduktion von Spionagesatelliten erhalten. Die sogenannten SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar), entwickelt zusammen mit Iceye, sollen kontinuierliche Aufklärung für Militärlagebilder liefern und die Sicherheit an der NATO-Ostflanke sowie der deutschen Brigade in Litauen verbessern. Die Produktion findet in Neuss statt, wobei der erste Satellit Anfang 2027 starten soll.

Verteidigungsminister Boris Pistorius plant Investitionen von bis zu 35 Milliarden Euro in militärische Raumfahrtinfrastruktur bis 2030 und strebt eine eigene Konstellation von Hunderten kleiner Satelliten an. Deutschland ist dabei auf SpaceX angewiesen, da Europa derzeit über keine operativen schweren Trägerraketen verfügt. Die Expansion ins All gilt für Deutschland als strategische Notwendigkeit.

Kernpunkte:

  • Rheinmetall sichert sich einen Deal über 1,7 Milliarden Euro für Spionagesatelliten der Bundeswehr.
  • Rheinmetall startet Serienproduktion von Spionagesatelliten in Neuss.
  • Rheinmetall Iceye Space Solutions baut SAR-Satelliten mit Iceye.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)