Rostocks Planungsverband beschließt Raumordnungsprogramm für Hafen und Windkraft

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Der Planungsverband der Region Rostock hat am 6. Oktober das Regionale Raumordnungsprogramm (RREP) verabschiedet und schafft damit einen langfristigen Rahmen für die Entwicklung von Hafen und Industrie, Windenergie, Verkehr, Naturschutz und Wohnungsbau. Die Entscheidung wird von Politik und Wirtschaft begrüßt, da sie die Expansion des Rostocker Hafens ermöglicht und Arbeitsplätze sichert. Eva-Maria Kröger bezeichnete den Beschluss als "starken Gemeinschaftserfolg". Der Hafen soll zu einem Energiezentrum für Offshore-Windkraft und Wasserstoff entwickelt werden und profitiert von den reservierten Landflächen.

Umweltverbände wie der BUND und Bürgerinitiativen lehnen das Programm ab und warnen vor Eingriffen in Wälder, Moore und andere sensible Naturräume sowie Konsequenzen für geschützte Arten. Der Rostocker Hafen betrachtet die Kompromisslösung bei den Landflächen als ausgewogen, obwohl sie nicht seiner Idealvorstellung entspricht. Das Programm sieht 21 mögliche Flächen für Windenergieanlagen vor.

Das Raumordnungsprogramm bildet die räumliche Planungsbasis für eine Hafenerweiterung. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern muss das RREP noch formal beschließen, damit es rechtlich bindend wird.

Kernpunkte:

  • Der Planungsverband verabschiedete das Regionale Raumordnungsprogramm (RREP) am 6. Oktober.
  • Das RREP legt den übergeordneten Rahmen für Hafen und Industrie, Windenergie, Verkehr, Naturschutz und Wohnungsbau fest.
  • Der Beschluss wird als entscheidender Schritt für die langfristige Expansion des Rostocker Hafens betrachtet.

Quelle: Berliner Zeitung (Deutsch)